Wovon sollen wir träumen?

… oder Frida vs Mr. Salomo

Frida Gold und ihre Band waren mit ihrem Song „Wovon sollen wir Träumen?“ in den Deutschen, Österreichischen und Schweizer Charts und stellt mitten im Mainstream eine wichtige Frage, die sich jeder und jede stellen sollte.

Doch was ist eigentlich unser Problem? Frida singt ja nicht von leeren Schaufenstern, Hunger im Bauch und Krieg. Was wollen wir denn noch?

Ich bin mittendrin und geb mich allem hin
Aber schaut man hinter die Kulissen,
Dann fängt es immer so an: Ich schlafe immer zu lang,
Krieg’s nicht hin und fühl mich deshalb beschissen.
Ich erkenn‘ mich nicht in den Schaufensterscheiben,
Entdecke nichts, was mir gefällt.
Ich brauch‘ die schönsten Kleider und die stärksten Männer
Und eine Hand, die meine Hand für immer festhält.

Irgendwas scheint trotz Konsumgesellschaft und allem Überfluss zu fehlen. Obwohl sie „mittendrin“ sind und beinahe völlige Freiheit geniessen, nehmen sich laut Wikipedia pro Tag in der Schweiz vier Menschen das Leben. Die Zahlen zur versuchten Selbsttötungen dürften dabei weitaus höher sein.

Ich fühl‘ mich leer und die Nacht liegt schwer,
So schwer auf meinen Schultern.
All die Hoffnung, die war ist schon lang nicht mehr da.
Schon wieder ‚ne Nacht einfach vertan.
Ich hab gesucht und gesucht, in den hintersten Ecken
Nach Augen, die mich interessieren.
Noch nie hat das geklappt, doch ich mag’s nicht kapieren.

Wer hinter die Kulissen und Masken einiger Mitmenschen schaut, mag erkennen, dass die Welt es vielerorts nicht schafft, umfassend zu befriedigen und Menschen langfristig glücklich zu machen. Das ist nicht verwunderlich, denn die Frage nach dem Sinn des Lebens ist eine alte. Auch König Salomo hat sie sich wie Miss Gold und tausende Menschen gestellt und zunächst einmal die gleichen Rezepte angewendet. (Prediger 2) Er berauschte sich mit Wein, füllte seine Schatzkammern, hatte alle Frauen und allen Reichtum, den er wollte und wurde trotzdem nicht glücklich. Da begann mächtige König das „Leben zu verabscheuen“ und er sagte solch ein Leben sei nicht mehr als „ein haschen nach Wind“.

Wovon sollen wir träumen, so wie wir sind?
Woran können wir glauben? Wo führt das hin?
Was kommt und bleibt, so wie wir sind?
Wir lassen uns treiben durch die Clubs der Stadt,
Durch fremde Hände und wir werden nicht satt.
Wir wachen dann auf bei jemand anderem Geliebten,
Von denen wir dachten, dass wir sie nie verlassen.

Wir könn‘ nicht mehr atmen und vergessen zu essen.
Wir trinken zu viel, es bleibt ‚n Spiel ohne Ziel.
Wann hört das auf? Wann komm‘ wir hier raus?
Wovon sollen wir träumen? Wo sind wir zuhaus’?

Haschen nach Wind? Macht das Sinn? Ich würde sagen kaum! Warum war Salomo trotzdem einer der weisesten Männer seiner Zeit?

Nun, er hat erkannt, dass die Welt, die Clubs der Stadt und die unzähligen fremden Hände nicht satt machen. Ihm hat die Perspektive Jahwes Lebenssinn gegeben; der Mensch hat eine Bestimmung und sein Leben macht Sinn, weil er nicht zufällig entstanden ist. Nach diesem Leben, das manchmal wahrlich „haschen nach Wind“ (Prediger 2;26) sein kann, gibt es das wunderbare Versprechen, dass wir Könige und Priester in Gottes neuer Welt sein werden. Dabei werden „alle unsere Tränen abgewischt, der Tod wird keine Macht mehr haben und Leid, Klage und Schmerzen wird es nie wieder geben“ (Offenbarung 21;4).

Wovon sollen wir träumen, so wie wir sind?
Woran können wir glauben? Wo führt das hin?
Was kommt und bleibt, so wie wir sind? (Quelle)

Jeder kann und soll sich diese Fragen selber beantworten. Jahwe hat uns dazu einen Verstand und Klugheit aber auch Freunde und Familie geschenkt, die uns bei unserer Entscheidung helfen. Schlussendlich ist aber jeder für sich selber verantwortlich. Gott zieht uns zu sich, oder eben (noch) nicht (Johannes 6;44). Er hat einen wirklich perfekten Plan für Frida und für jeden von uns. Das ist gewiss und die Nacht liegt nicht mehr schwer und beschissen müssen wir uns schon gar nicht fühlen.

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Eine etwas andere Nikolausproduktion


Süss, der kleine Bengel! 😉

„HoHoHo“, so tönt es jedes Jahr Anfang Dezember in den verschneiten Strassen in grossen Teilen Europas. Der (heilige?) Nikolaus (Samichlaus) stapft mit heller Glocke und einem prall gefüllten Jutesack voller Nüsse und Süssigkeiten bewaffnet durch den knisternden Schnee. Zusammen mit seinem Knecht (Schmutzli) tadelt er Kinder und Junggebliebene und beschenkt sie mit seinen Gaben. Leuchtende Kinderaugen und eine Heidenfreude sind an diesen Tagen gewiss.

Die Nikolauslegende nahm ihren Ursprung im Gebiet von  Lykien, das heute ein Teil der Südtürkei  ist. Wenige belegte Tatsachen malen das Bild eines freigiebigen, wohlhabenden Mannes, der Arme unterstützte. Bald rankten sich Legenden um ihn, die ihn zu einem der wichtigsten Heiligen der West- und Ostkirche machten. Unter anderem soll er Seeleute aus einem Sturm gerettet, die römische Göttin der Jagd Diana überlistet und Tote vom Leben auferweckt haben.

Kaiser Justinian baute um  550 in Konstantinopel eine dem Nikolaus geweihte Kirche.  Im 8. Jahrhundert  erreichte der Nikolauskult Italien und verbreitete sich daraufhin auch in den  deutschsprachigen Gebieten Europas (für den hl. Nikolaus wurden viele Kirchen gebaut). Dort vermischte sich der neue Kult mit dem traditionellen germanischen Brauchtum. So bekam Nikolaus Furcht einflössende Begleiter zur Seite gestellt, die vermutlich  auf vorchristliche römische Saturnalien und Panverehrung (Huldigung des griechischen Hirtengottes), germanisches oder auch vorbayerisches Brauchtum zurückgehen.  Die teufelartigen Krampusse, die wir auch im obigen Video beobachten können, stellen „das gezähmte“ und auch „das projizierte Böse schlechthin“ dar und sollen die Kinder erschrecken, die über das Jahr unartig waren.

Gott gibt jedem Menschen die Freiheit zu entscheiden, ob er ihm oder anderen Göttern dient. Natürlich möchte Gott, dass wir nur seine 7 Festzeiten halten (und nicht andere Riten), eine ewige Ordnung bei unseren Nachkommen, an allen Orten wo wir wohnen (Levitikus, 3. Mose 23). Leider liegt heute auf einem beachtlichen Teil der Christen ein Schleier der Unwissenheit über die Herkunft vermeintlich christlicher Riten.

Ich hoffe, wir treten in Zukunft gemeinsam an, diesen Schleier zu entfernen, damit wir lernen, was unser Gott, der Gott Abrahams, Jakobs und Isaaks wirklich von uns erwartet.

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Anbei noch ein Video, dass ich heute bei meiner Recherche zu dieser Produktion (zufällig?) gefunden habe. Sehr spannend auch was der freundliche Herr zur „Heiligkeit“ sterblicher Menschen sagt.


Woher kommt der Nikolaus?

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Wie tot ist man…

…wenn man stirbt?

Eine eigenartige Eingangsfrage, nicht? Und trotzdem eine wichtige,  stellen sich doch Millionen von Menschen diese Frage. Meine Grossmutter war eine dieser Menschen. Sie wuchs in einem entlegenen Bergdorf in den Schweizer Alpen auf und wurde katholisch  erzogen.  Sie verlor ihre  Mutter bereits im Alter von dreizehn Jahren wegen Komplikationen nach einer kleinen Operation. So stellte sie sich die Frage nach einem Leben nach dem Tod wohl schon sehr früh.  Sie wähnte ihre Mutter der Katholische Lehre glaubend im Fegefeuer, wo sie vor der Aufnahme in den „Himmel“  zunächst  gequält und damit von ihren Sünden gereinigt werden sollte. Erst  ganz am Schluss ihres eigenen Lebens konnte sie sich von der Angst lösen selber im Fegefeuer zu landen.

Atheisten lachen wohl über die Angst meiner Grossmutter, ist sie ihnen doch ganz und gar fremd.  Interessanterweise kann ich dieses Lachen gut nachvollziehen weil die Furcht vor dem Fegefeuer biblisch völlig unbegründet ist. Wäre eine Reinigung von Sünden im Fegefeuer möglich, hätte Christus gar nicht sterben müssen.

Nun wie tot ist man denn nun, wenn man stirbt? Ich behaupte: Man ist völlig tot. Biologisch muss ich das wohl nicht mehr erklären, wir haben in der Schule doch alle gut aufgepasst. Auch biblisch ist die Sache in meinen Augen klar, nur kriegt man das in der Schule nicht geliefert.

Einige Christen mögen einwenden wir hätten eine unsterbliche Seele. Biblisch ist auch dies nicht begründbar. Wenn wir bereits eine unsterbliche Seele hätten, wieso ist dann eine Auferstehung noch nötig? (Interessante Lektüre dazu: 1. Korinther 15)

Wer in Johannes den Bericht vom Tod Jesu (Johannes 19; 30) und seiner Auferstehung (Johannes 20) genau liest, erkennt, dass er erst nach seiner Auferstehung zum Vater zurückkehrt ist (Johannes 20; 17-18). Nicht einmal Christus hatte also eine unsterbliche Seele! Wie sollen dann die Menschen eine solche haben?

Ich glaube an die Bibel und das wunderbare Versprechen, welches Jahwe uns Menschen gegeben hat. Unser Leben macht Sinn. Wir bleiben nicht einfach tot, wie uns ein Teil der ach so „klugen“ Wissenschaftler seit Jahrzehnten einzureden versucht. (ein Beitrag über den Plan Gottes mit den Menschen soll hier folgen)

In meinen Augen braucht es extrem viel Glauben um eine nach wie vor unglaublich lückenhafte Theorie als richtig anzuschauen. Die Rede ist von der Evolutionstheorie. Unzählige Menschen akzeptieren diese Lücken und bauen ihren Lebensentwurf auf wackligen Beinen ohne sich darüber zu empören, dass sie von der Wissenschaft nicht ehrlicher aufgeklärt werden.

Nun, Gott zu beweisen ist mir nicht möglich. Sonst wäre das ganze Reden über „Glauben“ auch dummes Geschwätz. Denn Glauben bedeutet ja gerade das zu Wissen, was nicht für alle Menschen beweisbar ist. Ich bin jedenfalls überzeugt, dass Gott sich allen Menschen einmal offenbaren wird (Sacharja 14; 16-19) und dass auch jene die im jetzigen Leben noch nichts von Jahwe wissen sollten, wollten oder konnten nochmal für oder gegen ihn entscheiden können.

Hei, wird das ein Spass, wenn all die Leute wieder auferstehen, die ihr ganzes Leben gedacht haben sie hätten nur eines! Mal schauen, ob sie dann noch immer an die Evolution glauben.

 

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Freiheit statt Regeln?

In der Gemeinde Regeln aufzustellen ohne diese mit den Mitgliedern zu besprechen ist nur kontraproduktiv. Gleich doppelt wird Wachstum der Geschwister verhindert.

Gott schenkt uns viel Freiheit. Dort wo er keine Regeln aufgestellt hat, sollte jeder so Handeln, wie er glaubt, dass Gott das von ihm erwartet. Wer diese Freiheit gewissenhaft wahrnimmt hinterfragt sein Handeln permanent und reflektiert, ob seine Handlungsweise gottgefällig ist. Menschengeschaffene Regeln unterdrücken diese Selbstverantwortung und suggerieren trügerische Sicherheit.

Gemeinderegeln können und sollen natürlich helfen eine (chaotische) Gemeinde zu strukturieren. Wenn Regeln aufgestellt werden, dann aber nur im Gespräch mit der betroffenen Gemeinde und niemals über sie hinweg. Jede Gemeinde hat ihre Eigenheiten und Facetten. Gott wünscht sich Vielfalt innerhalb seiner Regeln. Wie sonst lässt es sich erklären, dass er Menschen so unterschiedlicher Herkunft und Kulturen in seine Familie beruft?

Derjenige Mensch, der sich darüber hinaus erdreistet Regeln für eine Gemeinde aufzustellen die er nicht kennt, erhebt sich über seine Geschwister und sollte nicht als Autorität anerkannt werden.

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Fragen?

Jeder Mensch stellt Fragen. Und das ist auch gut so!

Antworten zu finden ist meist nicht sehr schwierig.

Antworten zu finden, die aufbauend und fundiert sind, gestaltet sich schon schwieriger.

Wer hartnäckig sucht, der wird auch finden. Allgemein gilt es alles zu prüfen, was einem in die Finger kommt. Das ist gesunder Menschenverstand und auch eine der Anweisungen welche die Bibel gibt Thessalonicher 5″ href=“http://www.bibleserver.com/text/ELB/1.Thessalonicher5″ target=“_blank“>(1. Thessalonicher 5;21).

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